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Rückblick Modellbau 2011
Termin: 26.-30.10.2011
Die Messe dauerte heuer fünf Tage was für uns „Modellbahner“ mehr Spaß bedeutete.
Wir hoffen, die 52.611 Besucher waren mit dem Gezeigten zufrieden.
Es war bislang die größte Fläche, die wir zur Verfügung hatten.
Unter anderem waren sieben Kleinserienhersteller, auf deren Wunsch, auf unserer Fläche untergebracht. Diese waren ebenfalls mit dem Messeverlauf zufrieden.
An Modellbahnanlagen haben wir ebenfalls alles angekarrt, was uns zur Verfügung steht. Es waren immerhin drei LKW-Ladungen notwendig, um alles in die Halle C anzuliefern.
Wir begannen bereits am Samstag mit dem Aufbau, denn es gab viel zu tun. Wie üblich litten wir unter chronischem Personalmangel, den wir durch „Leiharbeiter“ teilweise ausgleichen konnten.
Dadurch konnten auch wir abwechselnd die Hallen durchstreifen immer auf der Suche nach etwas brauchbaren, oder unbedingt notwendigem. Selbstverständlich wurden wir auch fündig………!
Einzelheiten
IIm-Anlage: M 1:22,5
Die Großbahn-Anlage war auch heuer wieder im Einsatz. Auf ihr tummelten sich ein Komarek- triebwagen vom Hr. Kienast, Eigenbaufahrzeuge vom Verfasser, sowie reguläre LGB-Modelle von Hr. Papauschek. Das große Buchengrabenviadukt war wegen beruflicher Abwesenheit seines Besitzers nicht in die Anlage integriert.
0-Anlage: M 1:45
Schneider Manfred und seine Mannen waren mit ihrer Anlage ein weiterer Anziehungspunkt unseres Standes. Die Anlage war immerhin 30,0 m lang und 5,0 m breit. Die beeindruckenden Fahrzeuge und der abwechslungsreiche Betrieb standen im Mittelpunkt. Ein Workshop zeigte wie Gebäude gebaut werden. Wie bei jeder Anlage gibt es auch hier noch viel zu tun, aber es wird schon langsam.
H0/H0e-Anlage: M 1:87
Die H0/H0e-Anlage wurde erstmalig auf der „Normalspur“ digital betrieben. Dieser Betrieb gestaltete sich sehr abwechslungsreich und hat gewisse Vorteile. „Digital ist eben cool“. Die HO-Anlage ist um weitere sechs Module „gewachsen“. Diese waren zwar ausgestaltet, sprich „begrünt“, sonst fehlte aber noch einiges. Ein analoger Betrieb ist in Zukunft nicht mehr möglich.
Die Fahrstrecke zwischen „Wr. Neustadt/Weinstr.“ und „Heinzelsdorf“ betrug immerhin fast 22,0 m. Insgesamt hatten wir eine Streckenlänge von 60,0 m pro Richtung. Eine bunte Anzahl von Zügen zog an den fünf Messetagen seine Runden. Der „RailJet“ der ÖBB, ein 14-teiliger ICE der DB, der Schweizer ICN, ein IC der FS, die „Rollende Landstraße“, der Vt 63 von „Austrodaimler“, sowie einige Regional- und Güterzüge sorgten für abwechslungsreichen Betrieb. Auf der analog betriebenen Schmalspurbahn waren Züge der MZB, ZB und PLB unterwegs. Auf einer zusätzlichen kleinen H0e-Anlage zogen zwei Züge abwechselnd ihre Runden. Wie üblich nahmen wir es mit Epochen, Bahnverwaltungen usw. nicht sehr genau.
In einem Workshop frönte Franz Rewitzer seiner Leidenschaft beim Brückenbau.
HO-Anlage: M 1:87
Heuer wurde auch erstmals ein kleiner Kopfbahnhof der eingleisigen Strecke präsentiert. Erbauer dieses Kleinods ist die Fa. Bodlak. Als Besonderheit konnte man dort die Verladung und Entladung von LKW-Zügen auf die „Rollende Landstraße“ des „Faller Car Systems“ betrachten. Die RoLa fuhr dann eine komplette Runde von ca.130 m.
N-Anlage: M 1:160
Die Amerika-Anlage durfte natürlich nicht fehlen. Die „Southern Pacific“ war mit ca. 300 Wagen und an die 20 Loks vertreten. Der „Chief“ mußte Güterzüge mit 3,5 m in Betrieb setzen um das Verkehrsaufkommen bewältigen zu können. Zwischen den Güterzügen waren noch der „Morning Daylight“, sowie ein „Amtrak Zug“ unterzubringen. Dem Dispacher wurde sein gesamtes Können abverlangt.
Live-Steam: M 1:22,5-1:32
Hr. Telefont begeisterte diesmal nicht mit Modellbau der Extraklasse in einem Workshop, sondern entführte die Besucher in die Welt des Echtdampfes. Auf einem Rundkurs erklärte er, wie die Loks „angeheizt“ und betrieben werden.
Unerwähnt soll auch nicht bleiben, dass wir seitens der Messe und der Gemeinde Wien einige Auflagen zu erfüllen hatten.
MIBA präsentiert Spezialitäten: M 1:32
Hr. Jungreuthmeier und sein Sohn konnten auf ihrer Fläche, einen Teil ihrer Schätze präsentieren. Auf den lose aufgebauten Gleisen dampfte es munter darauflos. Herausragend war eine BR 53 und die BR 50 von Magnus. Die Modelle sind grandios.
Die Kleinserienhersteller auf unserer Fläche:
Fa. Micro-Feinmechanik:
Der Firmenchef präsentierte wieder erstmalig seit längerer Zeit seine Miniaturen im M 1:87 auf der Wiener Messe. Mit am Stand vertreten war die Fa.Stangl , sowie die Fa. Tololoko.
Fa. Ferro-Train:
Ferro-Train präsentierte seine Modelle. Besonders hervorzuheben sind der neu erschienene schmalspurige 3-achsige Schotterwagen, sowie eine 2190.
Fa. Austro Modell:
Die angekündigten Modelle stehen langsam vor der Fertigstellung. Preisgünstige Figuren, sowie Innenbeleuchtungen für Wagen und den hauseigenen Triebwagen rundeten das Angebot ab.
Fa. Modellbau Schwaiger:
Der Chef höchstpersönlich präsentierte seine Produkte. Umbauten von Großserienfahrzeugen sind die Spezialität dieses Herstellers.
Fa. TiHo:
Auch hier war der Chef persönlich vor Ort und präsentierte seine Produktpalette, sehr fein gestaltete Dioramen und einen Fahrradtransportwagen der Fa. Stängl Modellbahnen der PLB.
Fa. Alpha Modell:
Der ungarische Hersteller zeigte auf der Messe seine ÖBB-Signale. Neu und endlich erhältlich sind die Signale der Ep.IV. Erhältlich sind die Produkte u. a. bei der Fa. Memoba.
Fa. ETS:
Neu bei der Wiener Messe war die Fa. ETS. Der Tin-Plate Hersteller war durch den vorläufigen Österreichbetreuer Hr. Richter vertreten. Gezeigt wurde eine V 36 der ÖBB.
Das war unser Beitrag zur Modellbau 2011. Wir hoffen, dass er den Besuchern gefallen hat. Die Anlagen können nicht mehr wachsen, sondern sich nur mehr in den Details ändern. Wir werden uns bemühen…………..!!!!!!!
Natürlich werden wir uns auch 2012 für die Modellbau wieder bewerben.
Das Team der ARGE (Hauptdarsteller) und ihre Funktionen:
Pretl Heinz (Gebietsleiter Heinzelshausen)
Schmidt Wolfgang (Disponent Abstellbahnhof 2)
Rewitzer Franz (Chef des Workshops)
Kienast Peter (Chef der LGB)
Papauschek Franz (2.Chef der LGB)
Handler Josef (Dispacher der Southern Pacific)
Liesbauer Franz (Gebietsleiter Wr.Neustadt/Weinstr. und Umgebung)
Habres Gerald (überall einsetzbarer „Leiharbeiter“ vom Mbc-Baden)
Telefont Helmut (Live-Steamer)
Jungreuthmeier und Sohn (Chefs der Loks von Magnus)
und
Schneider Manfred und seine Mannen der ARGEs (Gebiet der 0-Anlage)
Regie: Liesbauer Franz
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