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Bad Vöslau war Dank einer intensiven Werbung wieder ein großer Erfolg. Wir konnten bei den Erwachsenen einen Zuwachs von 5,3% gegenüber dem Vorjahr verzeichnen, bei den Kindern (4-14 Jahren) hatten wir jedoch ein minus von 24%. Diese Tatsache ist leider sehr bedauerlich, denn woher soll der Nachwuchs kommen? Insgesamt erreichten wir jedoch das Vorjahresergebnis und konnten es geringfügig übertreffen. Einige neue Motive haben unsere Anlage bereichert, wie z.B. eine kleine Zugförderung. Diese war zwar noch in der Bauphase, aber man konnte den Verwendungszweck bereits erkennen. Auch kam ein neuer siebengleisiger Abstellbahnhof dazu. Dieser wurde von Köller Christian und Mathias Schmidt bebaut und war betrieblich ein voller Erfolg. Auf diesem konnten bis zu 14 Züge auf- bzw. abgestellt werden. Absolutes Highlight war jedoch ein 7,5 m langer Containerzug der seine Runden zog. Dieser Zug bereitete im Hauptbahnhof einige betriebliche (Platz) Probleme. Der Betrieb wurde dadurch sehr realistisch. Der digitale Bereich war wieder wie in St. Pölten mit einer prov. Kehrschleife ausgerüstet und wurde auch intensiv genutzt, vorausgesetzt es kamen auch genügend digitale Loks retour. Auf der HOe-Anlage wurde eine Wendeschleife umgebaut in einen „Durchgangsschattenbahnhof“. Ausgezeichnet funktionierte auch der Rollwagenverkehr auf der Schmalspurbahn.
Der Plan eine Anlage der Spurweite Z zu bekommen, scheiterte an Zeitmangel.
Nun zu den Einzelheiten:
Spur 1:
Hr. Jungreuthmeier präsentierte auch heuer Amerikamodelle in der Spurweite 1. Auf einer Fläche von 8 x 3 m „dampfte“ und „dieselte“ es munter drauf los. Die Modelle imponierten durch ihre Größe und die Geräusche der Modelle machten sie einzigartig. Für die Kinder ein Highlight, da naturgemäß, gegenüber den anderen Anlagen, alle paar Sekunden ein Zug angerauscht kam.
 Spur 0/0e:
Manfred Schneider und sein Team war mit einer Anlage der Spurweite 0/0e vertreten. Die fein detaillierten Fahrzeuge überzeugten in mehrfacher Hinsicht. Die Anlage ist erst teilweise fertiggestellt, zeichnet sich jedoch schon durch feine Details aus. Die Dimensionen waren ca. 18,0 x 6,0 m
HO/HOe:
 Unsere Anlage war heuer mit der max. Größe aufgebaut. Sie umfasste eine Fahrstrecke von fast 60m. Die dazugehörige Schmalspurbahn war ebenfalls in der max. Größe aufgebaut. Der Betrieb war entsprechend anspruchsvoll, funktionierte jedoch sehr zufriedenstellend. Die gerade im Bau befindliche kleine Zugförderung kann max. acht Loks aufnehmen, davon fünf Dampfloks. Auf Grund der Größe des Bahnhofes wird in Zukunft ein weiterer Bediener im Bereich der Zugförderung nötig sein.
N: 
Amerika in der Spurweite N ist nach wie vor ein Anziehungspunkt. Handler Josef hatte wieder Zeit und einige neue Ideen, die er in die Tat umsetzte. Eine überdachte Kohlenrutsche, sowie eine Kranbahn bei einem Schrotthändler überzeugten.
Workshop:
Hr. Telefont beehrte uns wieder mit seinem Workshop und arbeitete mit einer Ruhe, die bewundernswert war. Die zweite Lok in der Spurweite IIm nimmt bereits Gestalt an.
Die Verkaufstände:
Verkaufstände sind wichtig. Findet doch immer das eine oder andere gute Stück einen neuen Besitzer. Es waren heuer immerhin wieder dreizehn Stück, davon sechs Firmen vertreten.
Die Verpflegeung:
Essen und trinken halten ja bekanntlich Leib und Seele zusammen. Unsere Kantine hat sich heuer selbst übertroffen und versorgte uns großartig. Das Team um Marlies Watzek kam kaum zum verschnaufen. Aber sie hielten dem Sturm wacker stand und meisterten die Situation vorbildlich. Wir hoffen alle Besucher waren mit dem Gezeigten zufrieden.
Das Team der ARGE.
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